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Freitag, 30. Oktober 2015
Namhae
In den Ferien waren die Kinder und ich ohne Christoph auf der Insel Namhae. Ganz im Süden Koreas gelegen!

kleinste Terrassen überall, weil die Insel nur hügelig ist
Wir hatten eine kleines Hotelzimmer, das aber eher eine Fewo war.


blick von 500 m runter aufs Meer

blaue Dächer auf der Namhae
Wir hatten Zimmer mit Frühstück gebucht und waren sehr gespannt, wie das Frühstück ausfällt - Koreaner essen kein Frühstück in unserem Sinne, sondern morgens einfach die Reste vom Vortag - also Fisch, Kimbap und Co. Nix für Europäer.

Aber die Besitzerin, eine ca. 70 jährige Koreanerin, machte uns ein leckeres Frühstück mit Toastbrot (was anderes gibt es hier eh nicht), Marmelade, Butter, sogar echter Nutella ...
einmal auf der Terrasse gefrühstückt
Am Wochenende waren Sohn und Enkel da, der Enkel war wohl ca. 9 Jahre alt wie Andi. Andi hätte sich nicht getraut, ihn anzusprechen, aber Johannes ist da wesentlich mutiger, ging zu ihm und gestikulierte, was er mit ihm spielen wollte. Dann traute sich auch Andi aus seiner Defensive und hatte grossen Gefallen an dem Jungen und an dem Hund.





Von unserem Zimmer aus hatten wir einen perfekten Blick aufs Meer, war das schön. Ich hätte es nicht geglaubt, aber diese ruhige, erhabene und schöne Landschaft tat meiner Seele gut.
Allein die Kinder maulen bei allem, was ihnen nicht gefällt, das nervt mich auf Dauer ganz dramatisch. Ich meine, ich maule doch auch nicht, wenn ich ihre Sachen mitmache.
Auf Namhae gibt es ein deutsche Dorf, in dem tatsächlich Ex-Deutsche leben und dort echte deutsche Häuser gebaut haben. Toll und mein höchster Respekt für diese Leistung, das Zeug muss alles mühselig importiert werden - von den Frachtkosten ganz zu schweigen.
2 Schweinshaxn im deutschen Dorf für 65 Euro - aber sie haben lecker geschmeckt.
cafe kranzler im deutschen Dorf - der Name allein war toll, der Kaffee übel

Schön waren die Tage.

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